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Wort zum Sonntag: Globalisierte Literatur |
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Kolumne von Haimo L. Handl, 16.9.2007
Im Zuge der rasanten Globalisierung gewannen bzw. gewinnen der Identitäts- als auch Heimatbegriff neue Bedeutungen, ähnlich wie jene der Nation und Integration. Besonders im Sprachlichen, Literarischen wird oft die Metapher bemüht, wonach die Muttersprache die Heimat sei und bleibe, besonders dann, wenn die Person, der Sprecher, als Fremder in der Fremde lebt. Dabei zeige der Globalisierungstrend ein Positivum, weil damit die Literatur entterritorialisiert und entnationalisiert werde. Das Fänomen des Fremden habe sich verändert.
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