| Wort zum Sonntag: In Zungen reden |
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Die Vielsprachigkeit Europas vielsprachig nutzen und sich nicht von vornherein auf die Lingua franca reduzieren oder einengen lassen. Kürzlich war ich bei einer speziellen Literaturveranstaltung in Wien. Es lasen Autorinnen und Autoren aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Österreich. Alle nicht deutschsprachigen Texte waren extra für diese Veranstaltung übersetzt worden und wurden auf deutsch vorgelesen. So hatte man die Möglichkeit, die Texte in ihrer Originalfassung zu hören. Auch wenn man nicht die Sprache spricht, vermittelt einem der Vortrag ein Klangbild, das sich dann nachträglich verdichtet, wenn man durch das Anhören der Übersetzung nun auch den Sinn versteht. Lesen Sie die Kolumne in kultur-online .
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