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Wort zum Sonntag: Ungleichheit durch Sprachunterschiede PDF Drucken E-Mail

wort_90Kolumne  von Haimo L. Handl, kultur-online.net,  22. 6. 2008

Was Literarität und Ungleichheit miteinander haben.  

In gleichheitsversessenen Zeiten und Gesellschaften wird Talent beargwöhnt und hohe Könnerschaft als elitär abgewertet, weil sie die Chancengleichheit der minder Bemittelten schwäche und reduziere. Das zeigt sich auch in der Sprache, im Spracherwerb, dem Sprachunterricht und der Sprachpflege. Das früher als erstrebenswert gesehene Ziel, durch Bildung das Niveau zu heben, wird als untauglich verworfen, weil es zu zeitaufwendig und zu teuer komme. Leichter ist es, das Niveau zu senken und die mindere Sprachkenntnis zur Norm zu machen.

Lesen Sie die Kolumne hier.

Hören Sie die Kolumne im ZITIG Podcast.  

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