| Fussball EM 2008 - Nachgedanke 29. Juni 2008 |
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Fußball-Europameisterschaft: Heute findet das Endspiel, das große Finale statt. Natürlich Meldung Nummer 1 in allen Nachrichten. Dass gerade heute das letzte Spiel absolviert wird, ist weder überraschend noch neu, aber trotzdem ... Zu einer Meldung, zu einer ordentlichen Nachricht gehört auch etwas Drumherum, etwas Text zur besseren Verdaubarkeit, zur gefälligen Abrundung. So auch hier: "Das spanische Team hat einen Marktwert von weißgottwievielen Euro, das deutsche Team von nur weißgottwievielweniger Euro ...." Wobei die Zahlen, völlig abgehoben von den Beträgen des täglichen Lebens, flüchtig und einfach nur sehr hoch sind. Keine Erinnerung und keine Relation drängt sich mir hier auf: Handelt es sich hier um eine Zahl die den Errichtungskosten einer ganzen Kleinstadt an Einfamilienhäusern entspricht ? Oder den Wert der Brot-Jahresproduktion in Österreich ? Keine Ahnung, hier wird meine Nachlässigkeit überdeutlich: Ich habe mich nicht "ordentlich" informiert, nicht ausreichend seriös recherchiert um zu wissen, wie die jenseitigen Zahlen in Relation zueinanderstehen. Eines ist mir jedoch diesmal aufgefallen: Die erste Information zum "Endspiel" war der Marktwert und verrät somit - statt über das Finale - einiges über unsere heutige Welt. P.S.: Die Mannschaft mit dem höheren Marktwert hat nicht nur gewonnen, sondern auch besser gespielt ...
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