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Victor Auburtin (1870-1928) entstammte einer französischen Emigrantenfamilie. Nach dem Studium der Germanistik, Kunst- und Literaturgeschichte arbeitete er für die »Berliner Börsenzeitung«, die Zeitschriften »Jugend« und »Simplicissimus« und das »Berliner Tageblatt«, für das er von 1911 bis 1914 als Auslandskorrespondent in Paris tätig war. Seit 1917 führten ihn Reisen in mehrere europäische Länder.
Wir graben fünf Feuilletons aus, die 1928 in einer Anthologie publiziert wurden, die wir jetzt und in den folgenden Wochen bringen:
1: Ibsens neuestes Drama
2: Die Geheimnisse der Dichter
3: Der Dichter und der Literat
4: Legende aus der Republik
5: Das westliche Paradies
Die Texte entstammen: Einer bläst die Hirtenflöte, Feuilletons, 1928
Lesen Sie "Ibsens neuestes Drama" hier: auburtin_ibsens_neuestes_drama
Eintrag zu Victor Auburtin in Wikipedia
Eintrag Projekt Gutenberg
In der Süddeutschen Zeitung findet sich in der Serie über große Journalisten der interessante Beitrag (IX): Die deutsch-französische Geschichte des Victor Auburtin: Der Kulturkonservative.
Karl Kraus schimpfte über den Feuilletonisten Auburtin in drei Nummern seiner Fackel (354, 622, 632); wir bringen die letzte Polemik: kraus_auburtin_1923.
In der oben erwähnte Serie der Süddeutschen Zeitung über grosse Journalisten ist auch ein Beitrag über Karl Kraus.
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