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Bin neu hier
Hallo liebe Kulturfreunde,
bin gerade neu eingestiegen hier und seh mich erst mal um. Male Aquarelle und Acrylbilder seit mehr als 10 Jahren.
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Moderne Glaskunst in der Architektur - neue Glasmalerei im Interieur
 Diese architekturorientierte ‚Pfau’-Integration; > Einbau in deckungsgleichesFenster-Rahmenelement, vorgesetzte Montage (hinterlüftet), glasmal-technischeAusführung, bestehend aus etwas mehr als 700 Einzel-Glasteilen, in Kombinationmit Schwarzlotbemalung (Kontur /Pinselzeichnung eingebrannt) gefasst inhochwertige Bleiprofile, verzinnt (verlötet inkl. Armierung). Der Pfau lebte ursprünglich wild in den Wäldern Indiens,bald jedoch wurde er wegen der Pracht seines Gefieders auch in den königlichenGärten seiner Heimat gezüchtet und mit Sagen umwoben. Der Buddhismus, diebodenständige Glaubenslehre der Inder, den Pfau in das religiöse Gebiethineinzog und ihn als Verkörperung der göttlich verehrten Sonne ansah, die auchdie alten Aegypter, Babylonier und Chinesen sich als goldbeschwingten Vogelvorstellten. Durch den Handelsverkehr kam der Pfau auch in dieMittelmeerländer, und es ist nicht verwunderlich, dass auf diesem Wege auchmanche der mit ihm verwobenen Vorstellungen herübergelangten. Bei den Griechenpflegte man den Pfauen seit dem 5. Jh. v. Chr. nicht allein als Haustier,sondern namentlich beim Hera-Tempel zu Samos, als heiliges Tier derGöttermutter, die mit der römischen Juno identisch ist. Andere Vögel wechseln zwar auch ihr Gefieder, beim Pfau aberwar das Wiedergewinnen seines Prachtgewandes so auffallend, dass es zu denbezeichnendsten Merkmalen des Frühjahrs und darum der Pfau zu den besonderenFrühlingssymbolen gehörte. Der Pfau als Gartenidyll wurde von den Christen zumSinnbild des himmlischen Wonnegartens. Er verkörpert gewissermassen den ewigenFrühling und die damit verbundene zukunftsorientierte Herrlichkeit. – Dies sindnur ein paar Ausführungen zum Thema ‚Pfau’; es gäbe da noch weit mehr darüberzu berichten.
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Slava Seidel präsentiert ihre neue Arbeiten zum Thema "Raumspiel"
Vernissage: Fr. 14. Nov. 08, 18:00 Uhr
Ihre Bilder sind orchestrale Gedankengebäude. Im Paris des 17. Jahrhunderts wurden Opern zu Bühnenbildern geschrieben, Seidel baut architektonischen Symphonien Bühnen. Sie porträtiert nicht Realarchitektur, keine wirklichen Paläste und Theaterbauten, sondern zelebriert erträumte Variationen von ihnen zu sensuellem Gebrauch.
Wir würden uns sehr freuen, Sie auf der Vernissage begrüßen zu dürfen.
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