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Dossiers zur Internationalen Politik
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Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit
Worauf beruht die Unregierbarkeit vieler Räume? Und wie lässt sich ihr begegnen? Die Gegebenheiten moderner Staaten sind der Ausnahmefall. Die Welt als Staatenwelt beruht auf der Fiktion, dass sie aus Nationalstaaten besteht. Neue Politikformen entstehen unter Einbeziehung nichtstaatlicher Akteure. Dabei ist begrenzte Staatlichkeit nicht vorübergehend, sondern ein dauerhaftes Phänomen. Die internationale Gemeinschaft sollte Hilfsleistungen nicht am Idealbild des westlichen Wohlfahrtsstaates orientieren, hat sie es doch mit einer Vielfalt unterschiedlicher Entitäten wie den postkolonialen Ländern zu tun, die je eigene Regierungsformen herausbilden. In: APuZ 20-21, 14. Mai 2007, S. 3-9
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Die unbekannte Macht der Staatsfonds
Der Schutz einheimischer Industrien vor ausländischen Staatsfonds ist nur dann gerechtfertigt, wenn die nationale Sicherheit und direkte Daseinsvorsorge betroffen sind – industrie- oder standortpolitische Gründe reichen hierfür nicht aus. Eine generelle Abwehrhaltung gegenüber ausländischen Staatsfonds schadet Deutschland langfristig. Dennoch sollte sich die deutsche Regierung weiterhin auf europäischer und internationaler Ebene für mehr Transparenz von Staatsfonds und anderen Finanzakteuren einsetzen, um deren Aktivitäten und Risiken besser bewerten zu können. In: DGAPstandpunkt 7/2007, 25. Oktober 2007, 3 S.
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Global Voices on Regional Integration
Die Europäische Union als Vorbild für andere regionale Zusammenschlüsse? Mittlerweile ist die EU zu einer weltweit akzeptierten und angesehenen Vergleichsgröße im Zusammenhang mit friedlicher Konfliktbewältigung, wirtschaftlichem Wohlstand und Demokratieförderung geworden. Die Analysen dieses Sammelbandes versuchen, den tatsächlichen Beitrag der EU zum "region-building" sowie Vorteile und Schwierigkeiten des "region-building" zu ermitteln. Dazu wird die Rolle der EU als Modell und Partner bei Integrationsprozessen in Afrika, der Karibik, Lateinamerika und Asien untersucht. In: ZEI-Discussion Paper 176 / 2007
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Chile´s Integration Strategy: Is There Room for Improvement?
Welchen Grundsätzen folgt die chilenische Handelspolitik? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da das Land eine andere Strategie zu verfolgen scheint, als die übrigen Staaten der Region. In den letzten Jahren hat Chile ein enges Netz von bilateralen Freihandelsabkommen geknüpft und sich so nicht nur zum reichsten, sondern auch zum offensten Land Lateinamerikas entwickelt. Der Export bleibt allerdings weiterhin stark auf die Ausfuhr von Primärgütern konzentriert. Insbesondere der hohe Kupferpreis auf den Weltmärkten lässt die chilenische Handelsbilanz momentan sehr positiv erscheinen. In: INTAL-ITD Working Paper 21, 2006
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Neues vom Chamäleon Krieg
Der klassische Staatenkrieg wird zunehmend durch neue Typen von Gewaltkonflikten abgelöst, von denen regionale Warlords und kriminelle Netzwerke profitieren. Kennzeichnend für die neuen Kriegstypen ist das Fehlen jeglicher Begrenzungs- und Regulierungsmechanismen wie sie das Kriegsrecht vorsieht. Es kommt zur Vermischung von Krieg und Frieden, Staaten- und Bürgerkrieg, Krieg und Kriminalität, Kombattanten und Nicht-Kombattanten. Demgegenüber sind traditionelle Konfliktszenarien weiter zu entwickeln, Friedensprozesse sind -- nicht allein mit militärischen Mitteln -- zu organisieren. Das Nebeneinander von Interventionstruppen und zahllosen Hilfsorganisationen sorgt allerdings für einen immer höheren Koordinationsaufwand. In: APuZ 16-17, 16. April 2007, S. 3-9
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