Die nationalistischen Serben toben, allerdings viel weniger brutal und "wirksam" als früher, weil sie militärisch einfach nicht mehr die Mittel haben. Ihre Soldateska steht nicht mehr in Bosnien, im Kosovo und an anderen Orten, wo sie vor Jahren ihre Feinde, das unreine Gevölk umvolkten und vertrieben. Jetzt jammern sie ob der Ungerechtigkeit der halben Welt, die den Kosovo in seiner einseitigen Selbständigkeitserklärung anerkennt. Die Wehleidigkeit wird übertüncht durch Machogeschrei und Gewalt. Ähnlich wie früher, nur weniger stark. Es brennen ein paar Feuerchen. Vom gesuchten Kriegsverbrecher Radovan Karadžic wird zwar stolz borniert das Bild gezeigt, aber sein Trost ist nur ein indirekter, schwacher, peinlicher. Wenn die Serben weiter ihren niederen Instinkten freien Lauf lassen, isolieren sie sich noch mehr in ihrer Rückwärtsgewandtheit. Ein Trauerspiel.
Videos aus dem serbischen TV:
Beograd-Demonstracije zbog proglasenja nezavisnosti Kosova