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EM 2008: Wenn finanzstarke Organisationen Städte "kaufen" |
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Die EM 2008 ist nur ein prominentes Beispiel. Andre Grossveranstaltungen folgen ähnlichen Vorgaben und erzeugen ähnliche Wirkungen und Nebenwirkungen. Es geht um eine gewisse Privatisierung öffentlichen Raumes. Für private Profite.
In der Neuen Zürcher Zeitung vom 31. Mai 2008 ist dazu ein interessanter Beitrag zu lesen:
Der Soziologe Christian Schmid zur Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes bei Grossveranstaltungen
Die Euro 08 steht vor der Tür. Während sich die einen auf ein
dreiwöchiges Fussballfest freuen, kritisieren andere die starke
Vermarktung und Reglementierung des Events. Für den Stadtsoziologen und
ETH-Dozenten Christian Schmid bringt die Austragung der Euro für die
Städte auch problematische Aspekte mit sich. Er warnt vor den
Auswüchsen einer Kommerzialisierung des öffentlichen Raums bei
Grossveranstaltungen:
Die Stadt wird als Ware an den Meistbietenden verkauft
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