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Von dem US-amerikanischen Soziologen, Politikwissenschaftler und Historiker Jan Tomasz Gross, 1968 aus Polen
in die USA emigriert, gibt es einige historische Bücher, die
kontroversiell aufgenommen wurden. Mit seinem letzten Buch "Fear" das
vor einem Jahr in den USA erschien, und jetzt auf polnisch in Polen
vorliegt, löste er einen Sturm der Entrüstung und Empörung aus.
Besonders Rechtsextreme agitieren gegen Gross.
Poniżej zamieszczam odnośniki do kilku artykułów o książce Jana Tomasza Grossa
"Strach" ("Fear") po polsku i angielsku oraz trzech wywiadów wideo w języku
polskim. W niedługim czasie Wojciech M. Kubalewski skomentuje w skrócie polskie
reakcje na "Strach" (w j. polskim i niemieckim).
Zwar enthält sein Werk nicht neue, unbekannte Fakten, doch die "alten" sind zwar von Fachleuten gewusst, werden aber in der breiten Öffentlichkeit negiert oder verdrängt. Neu an Gross' Buch ist die Art und Weise des Nachdenkens und Deutens. Er legt den Finger in eine Wunde, er fordert nicht nur Antworten, sondern auch Fragen.
Nächstens wird Wojciech M. Kubalewski eine kommentierende
Zusammenfassung der polnischen Reaktion auf "Fear" bringen (in polnisch
und deutsch).
Hier einige Verweise auf Beiträge zum Buch sowie drei Videoaufnahmen in polnisch:
Wikipedia dt .
Wikipedia pol.
FEAR AND SLANDER IN POLAND
Anti-Semitism Book Could Land Historian in Jail
By Siobhán Dowling in Berlin
SPIEGEL, 18.1.2008
Prosecutors in Poland are considering charging the US historian Jan Tomasz Gross with slandering the Polish nation following the publication of his book on anti-Semitism in the country after World War II. The book has provoked a storm of controversy.
Ein Bedauern hat es nie gegeben
FAZ, 16. Januar 2008
WARSCHAU, im Januar
Es kam, wie es kommen musste: Das neue Buch von Jan Tomasz Gross, in dem es um den Antisemitismus unmittelbar nach dem Holocaust in Polen geht, löst allgemeine Empörung aus. Selbst in seriösen Zeitungen konnte man schon vor dem Erscheinen des Buches am vergangenen Freitag lesen, es enthalte viele falsche Darstellungen, es sei das Machwerk eines Soziologen, der sich als Historiker ausgebe, es sei gegen Polen insgesamt gerichtet. Und der polnisch-jüdischen Versöhnung werde es nicht dienen.
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