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Blätter für deutsche und internationale Politik, Ausgabe 7'07 PDF Drucken E-Mail

thumb_bltter_07_2007Auswahl der allgemein online zugänglichen Beiträge des Juli-Heftes der deutschen Fachzeitschrift.

 

Der Ausverkauf politischer Öffentlichkeit
Von Daniel Leisegang
Für erhebliche Aufregung in der deutschen Medienlandschaft sorgte jüngst die Ankündigung mehrerer Inhaberfamilien der „Süddeutschen Zeitung“, ihre Anteile veräußern zu wollen. Zwei Gesellschafter, die Südwestdeutsche Medienholding und die Familie Friedmann, versuchen bislang noch, den Verkauf abzuwenden. Sie befürchten, dass Finanzinvestoren in das Verlagsgeschäft einsteigen könnten. Dennoch scheint eine Veräußerung kaum noch abwendbar.


Klimaschutz mit EON, RWE & Co.?
Von Bärbel Höhn
Die morgendliche Zeitungslektüre dürfte den Chefs der vier großen Energieversorger gehörig aufs Gemüt schlagen. Der Klimawandel ist von einem weichen zu einem harten Thema geworden, das nach überzeugenden Antworten sucht. Fast täglich werden neue Lösungen in den Medien diskutiert, und dabei geht es primär um drei Bereiche, in denen EON, RWE, Vattenfall und ENBW traditionell keine große Rolle spielen, denn: Die Erneuerbaren Energien sind fest in der Hand von Mittelständlern. Bei einer Fortschreibung der momentanen Entwicklung wird die Bundesrepublik in 15 Jahren 30 bis 40 Prozent des Strombedarfes aus Erneuerbaren Energien wie Wind, Sonne und Biomasse decken können. 2006 waren es bereits zwölf Prozent. Der zweite Block – die Stromeinsparung – trifft den Absatz der Stromkonzerne noch stärker: Das wirtschaftlich erschließbare Einsparpotential wird auf 30 bis 50 Prozent des gegenwärtigen Strombedarfs geschätzt.


Peak Oil: Der globale Krieg ums Öl
Von Hauke Ritz, Otto WiesmannSpätestens seit dem Ende des Ersten Weltkriegs steht und fällt die kapitalistische Industrialisierung mit der Verfügbarkeit von Öl. Wenn jedoch derzeit über die Reichweite der weltweiten Erdölvorkommen diskutiert wird, dann zumeist auf Grundlage sehr optimistischer Schätzungen. Diese werden überwiegend von der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris erstellt, die sich wiederum auf Daten der US-amerikanischen Bundesbehörde für geologische Studien stützt.1 Dabei lassen sich bereits heute am Marktverhalten Entwicklungen ablesen, die diesen offiziellen Daten von Grund auf widersprechen.


Aktuelle Ausgabe Juli 2007: Inhaltsverzeichnis

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