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Blätter für deutsche und internationale Politik |
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Auswahl der allgemein online zugänglichen Beiträge
Kommentare und Berichte
Heiner Flassbeck: Die Krise der Finanzmärkte und die Ignoranz Europas
Die Aktienmärkteauf der Achterbahn, das globale Finanzsystem in einer tiefen Krise, Banken am Abgrund und die amerikanische Wirtschaft vor einer Rezession: Dramatischer als mit dem Börsencrash am „schwarzen Montag“ vom 21. Januar hätte das Jahr an den internationalen Finanzmärkten nicht beginnen können. Die Tagesverluste waren so heftig wie seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nicht mehr. Doch kaum hatten die aggressiven Zinssenkungen der US-Notenbank die Märkte etwas beruhigt, signalisierten die Politiker hierzulande schon wieder business as usual – was wie immer heißt, wir tun nichts, aber auch gar nichts, um einen globalen Einbruch zu verhindern.
Die Linksrucklegende
Von Albrecht von Lucke
Hessen, Niedersachsen und jetzt Hamburg – bei allen drei Landtagswahlen zu Beginn dieses Jahres hat die regierende CDU mächtig Federn gelassen. Doch auch wenn sich die Union derzeit nicht auf den Wähler verlassen kann, dann doch gewiss auf eines: die SPD. Kaum gehen die Umfragewerte der CDU ein wenig nach unten, droht der Union mit Roland Koch gar die national-konservative Flügelspitze abhanden zu kommen, unternimmt der sozialdemokratische Koalitionspartner alle Anstrengungen, der Partei der Kanzlerin wieder aus der Patsche zu helfen.
Analysen und Alternativen
Albert Scharenberg: Comeback des US-Liberalismus ? Die USA nach Bush
Der Wunsch nach "Change" beherrscht die aktuellen US-Primaries. Aber was ist damit eigentlich konkret gemeint? Albert Scharenberg, Lehrbeauftragter am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin und "Blätter"-Redakteur, rekonstruiert die Geschichte und Gegenwart der "liberalen Tradition" in den Vereinigten Staaten. Kommt es - nach 30 Jahren republikanischer Hegemonie - zu einer Rückbesinnung auf die egalitären Wurzeln des Landes und zu einem "neuen New Deal" (Paul Krugman)?
Medienkritik
Schwanger für Deutschland
Von Ellen Wesemüller
Lange nichts gehört von „Du bist Deutschland“? Die Werbekampagne dieses Namens hatte im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 auf ein gutes Deutschlandgefühl einstimmen sollen – und war nicht nur ob ihrer intellektuellen Dürftigkeit auf breite Kritik gestoßen.
Übersicht der aktuellen Ausgabe
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