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China proklamiert Volkskrieg gegen Tibet und Aufständische PDF Drucken E-Mail
thumb_beijing-olympics-2008Gustav Schwedinger, 15.3.2008

China hat sich immer auf seine militärische Übermacht verlassen und nie, nie eine politisch verträgliche Lösung mit dem annektierten Staat Tibet gesucht. In der Zwischenzeit wuchs China zu einem enorm wichtigen Handelspartner heran, zu einer nicht mehr zu umgehenden Wirtschaftsmacht. Geld stinkt nicht. Das Geschäft soll durch nationale Politiken oder gar allgemeine Menschenrechtsfragen nicht gestört werden.

Auch in der Vergangenheit haben die UNO-Resolutionen für Menschenrechte China immer ausgenommen, Die Verletzung von UNO-Beschlüssen wurde nie geahndet, ähnlich wie bei Israel nicht. China geniesst real aufgrund seiner Grösse und Stärke einen Sonderstatus.

thumb_nazi_olympics1936Der wird vor allem wirtschaftlich genutzt, aber auch kulturell. Z.b. durch die Olympischen Spiele. Schon einmal, 1936, war debattiert und versucht worden, die Olympischen Spiele zu boykottieren. 1936 wäre es fast gelungen. Doch dann gaben die "Vernünftigen" nach. Die Spiele waren ein Erfolg für die Nazis.

Heute beschwört das Olympische Komitee, vordergründig ganz auf den Sport orientiert, obwohl er eine "Staatssache" geworden ist, die Nationen, doch keine Boykott zu überlegen, weil damit nur den Sportlern, den ehrlichen, braven Wettstreitern geschadet würde.

Umgekehrt: wenn wirklich Ethik und Moral gelten würden, die so oft bemüht werden  bzw. die dem Geist der Menschenrechte oder des Völkerrechts unterliegen, dürften in keinem grösseren Land Olympische Spiele stattfinden.

thumb_olympics1936Es ist auch unrealistisch, hier Rechte einzufordern, deren Missachtung woanders hingenommen oder gar gefördert werden. Ob das Putins Russland ist oder Olmerts Israel, ob Pakistan oder Indien, ob Uganda oder Sudan, EU-Länder oder Kolumbien oder Brasilien, nie gelten moralische, ethische Regeln, immer nur die "Vernunft" der Realpolitik, wie sie ins Konzept passt.

Wenn China zur Lösung seiner Probleme nach wie vor nur auf Gewalt setzt, zeigt es paradoxerweise eine Schwäche. Eines Tages werden Waffen nicht ausreichen, um einen Scheinfrieden befriedet zu halten. Der chinesische Hinweis auf einen "Volkskrieg" gegen die Feinde verheisst nur Schlimmes, war doch die bisherige Unterdrückung schon brutal. Welche Grausamkeit dieses Land mit seiner Regierung und willfährigen Schergen umsetzen kann, hat es seit je, auch gegen eigene Feinde oder "feindliche Elemente", bewiesen. China ist noch weit entfernt von einer human zivilisierten Gesellschaft. Das wird eines Tages zu einem "Weltproblem" werden.

Ein Counterpropagandavideo; Informationen in http://noolympics.blogspot.com bzw. als Zusatzinformation, wenn Sie direkt auf die Youtube-Site gehen:

 

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