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Von Bildung ausgeschlossen? PDF Drucken E-Mail

Hochkarätig besetztes Podium diskutiert in Nürnberg die Situation von Migrantinnen und Migranten.

 

"Der gerechte Zugang zu Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts", sagt Marianne Heimbach-Steins, Professorin für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie an der Universität Bamberg. Das Thema Bildungsgerechtigkeit kam gerade auch im Zusammenhang mit den PISA-Studien wieder verstärkt in die öffentliche und politische Debatte. Besondere bildungspolitische und bildungspraktische Probleme stellen sich im Blick auf die Gruppe von Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland ihr Recht auf Bildung oft nur unzureichend verwirklichen können. Wie kann deren Situation verbessert werden?
 
Diese Frage diskutieren am Freitag, 19. Januar, um 19.30 Uhr Expertinnen und Experten aus Menschenrechtsarbeit, Wissenschaft und Politik. Der Titel der Podiumsdiskussion in der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus in der Königstraße 64 in Nürnberg lautet: "Von Bildung ausgeschlossen? Das Menschenrecht auf Bildung für Migranten/Migrantinnen".

Die Diskutantinnen und Diskutanten sind PD Dr. Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Berlin; Mona Motakef, Kolleg für Geschlechterforschung der Universität Duisburg-Essen; Prof. Dr. Vernor Munoz, UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Bildung, Genf/Schweiz; Dr. Albert Maximilian Schmid, Staatssekretär a.D., Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg; Moderation: Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Die Diskussion ist eingebettet in eine zweitägige Fachtagung zum Thema "Das Menschenrecht auf Bildung und seine Umsetzung in Deutschland: Diagnosen - Reflexionen - Perspektiven", die Teil eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Universität Bamberg und des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover ist.

Veranstalter der Podiumsdiskussion und der Tagung sind der Lehrstuhl für Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und die Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg.

Zur Podiumsdiskussion sind alle Interessierten herzlich eingeladen, insbesondere jedoch Verantwortliche aus Schule, Politik und Verwaltung.

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