| Lärmreduzierung auch im Freizeitbereich bald ein Muss? |
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Lärm wirkt auch über die Zeit und die Schäden sind irreparabel. Straßenverkehr, Lärm, dem verschiedene Berufe häufig ausgesetzt sind sowie nicht zuletzt häufig viel zu hohe Dezibel-Pegel in der Freizeit bergen eine immer noch vielfach unterschätzte Gefahr: den langsamen Gehörverlust. Darüber hinaus wirkt sich Lärm nicht nur auf das Gehör, sondern auch auf den ganzen Organismus negativ aus: von Schlafstörungen und Stress-Symptomen bis hin zu Herz- und Kreislauferkrankungen. Im Gegenteil zum Berufslärm, wo eine EU-Richtlinie greift, gibt es für Freizeitbeschallungen keinen wirklichen Handlungsdruck von gesetzlicher Seite, im Gegensatz beispielsweise zur Schweiz, wo es solche Regelungen gibt. Eine Woche später, am 23. April 2008, findet an der FH Jena der 5. Jenaer Akustik Tag statt, in dem Experten aus ganz Deutschland neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema "Lärm" diskutieren. Schwerpunkt des 5. Jenaer Akustik Tages (Beginn 13.00 Uhr, Hörsaal 5 der FH Jena) ist die akustische Optimierung von Straßenfahrzeugen. Unter anderem werden Vertreter der Firmen PORSCHE und MAN Vorträge halten. Die Teilnahme am Jenaer Akustik Tag ist für alle interessierten Gäste kostenfrei möglich.
Sigrid Neef
Anmerkung Redaktion ZITIG:
Würden die Regierungen den Gesundheitsschutz so ernst nehmen, wie sie es beim Nichtraucherschutz vorgeben, müsste SOFORT drastisch gegen die vielen tolerierten und "gepflegten" Lärmquellen vorgegangen werden. In den Schulen müsste das notwendige Wissen und die wichtige Sensibilisierung vermittelt werden. Nichts davon geschieht! Leere Worte und Pseudopolitik!
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