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Der Krieg und die Literatur |
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Das Geschehen auf dem Balkan bewältigen:
ein literarhistorisches und kulturwissenschaftliches Symposium vom 2. bis 3. November 2007 in Trier
Was Politik und Historie nicht zu erklären vermag, gibt Stoff für Kulturwissenschaften her:
Ein Jahrzehnt nach dem gewaltsamen Auseinanderbrechen des
Vielvölkerstaates Jugoslawien wirken die Ereignisse auf all jene nach,
die am Krieg als Opfer, Täter und – auch medial vermittelte –
Augenzeugen beteiligt waren. Für die Aufarbeitung der Vergangenheit
kann gerade die Literatur eine herausragende Rolle spielen: Sie
ermöglicht es, Gedanken, Gefühle und Ängste zu artikulieren, aber auch,
der Öffentlichkeit Visionen für eine künftige Friedenssuche
mitzuteilen.
Mit diesem Themenkomplex beschäftigen sich Teilnehmer des Symposiums
„Vom Umgang mit Geschehenem – Mechanismen der Kriegsverarbeitung und
Strategien der Friedenssuche in Geschichte und Gegenwart der
kroatischen und serbischen Literatur und Kultur“. Es findet statt vom
2. bis 3. November 2007 an der Universität Trier (Gebäude B, Raum B16
und B17); Veranstalter ist Professor Dr. Gerhard Ressel vom dortigen
Lehrstuhl für Slavische Philologie. Interessierte Journalistinnen und
Journalisten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen; bitte kontaktieren
Sie bei Interesse Renate Thesen unter Telefon: 0651/201-3239 oder
E-Mail:
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Das Symposium nimmt vor allem die südslavische Literatur in den Blick,
ausgehend von der kroatischen Barockdichtung bis hin zu Schriftstellern
der Gegenwart. In ihren Werken haben sich die kriegerischen
Auseinandersetzungen auf dem Balkan über Jahrhunderte hinweg
niedergeschlagen. Die rund 30 Referenten aus neun Ländern widmen sich
dabei neben der Literatur ebenso den Genres Film und Theater, und sie
richten ihr Augenmerk auch auf diesbezüglich eher vernachlässigte
Länder der Region wie Bosnien und Montenegro. Die Beteiligung von
Wissenschaftlern aus dem (post-)jugoslawischen Raum unterstreicht die
internationale Ausrichtung der Veranstaltung und könnte dazu beitragen,
die Diskussion um die Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit direkt an
die ehemaligen Kriegsschauplätze zu befördern.
Die Tagung beginnt am Freitag, dem 2. November 2007, um 10 Uhr
im Rathaussaal der Stadt Trier mit einer Begrüßung. Die Fachvorträge
beginnen um 14 Uhr. Das Programm der Tagung finden Sie hier.
Die VolkswagenStiftung fördert das Symposium mit rund 12.000 Euro.
Kontakt Symposium
Universität Trier
Lehrstuhl für Slavische Philologie
Prof. Dr. Gerhard Ressel
Telefon: 0651 201- 3241
E-Mail:
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Anmeldung Symposium
Renate Thesen
Telefon: 0651 201 - 3239
E-Mail:
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