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Deutscher Innovationspreis für nachhaltige Bildung PDF Drucken E-Mail
thumb_uni_koblenzDas Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz Landau, Campus Landau, lobt auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Schülerhilfe, Gelsenkirchen, den Deutschen Innovationspreis für nachhaltige Bildung 2007 aus. Ausgezeichnet werden herausragende Initiativen und Projekte an allgemein- und berufsbildenden Schulen. Der Preis wird 2008 anlässlich der didacta in Stuttgart verliehen werden.

"Die Ergebnisse der PISA- und anderer Vergleichsstudien haben es deutlich gemacht: Deutschland ist in Fragen der Bildung unter den internationalen Durchschnitt gerutscht. Kurzfristig ergriffene Maßnahmen können jedoch nicht die notwendige dauerhafte Anhebung des Niveaus erzielen. Vielmehr muss die angestrebte Leistungsverbesserung nachhaltig sein, will Deutschland im internationalen Vergleich bestehen", erklärt Prof. Dr. Reinhold S. Jäger, Leiter des zepf. Der Deutsche Innovationspreis für nachhaltige Bildung werde daher für herausragende Initiativen und Projekte an allgemein- und berufsbildenden Schulen ausgelobt, für die der empirische Nachweis erbracht werde, dass sie zur Verbesserung des Wissensstandes und/oder der Kompetenzen führen.

Die Ausschreibung richtet sich an Lehrer, Referendare, Lehramtsstudierende, aber auch an Schulen sowie Kooperationen zwischen Schulen und Universitäten oder außerschulischen Partnern wie Unternehmen und Forschergruppen. Um den Nachweis des Erfolges zu erbringen, müssen die Initiativen und Projekte praktisch erprobt und evaluiert sein. Als innovativ gelten u. a. Initiativen und Projekte, bei denen bislang angewandte Ansätze in einem unüblichen Zusammenhang zur Anwendung kommen. Ebenso werden bisher nicht bekannte und unkonventionelle Umsetzungen von Maßnahmen als innovativ bewertet. Die Verbesserungen können sich auf das (Fach-)Wissen, die Kenntnisse sowie den Wissenszuwachs von Schülerinnen und Schülern aber auch auf die Erweiterung z.B. der methodischen und sozialen Kompetenzen oder der Bildungschancen beziehen.

"Mit dem Deutschen Innovationspreis für nachhaltige Bildung wollen wir nachweisen, dass es an vielen Stellen innerhalb unseres Bildungswesens Beispiele guter Praxis mit nachhaltiger Wirkung gibt. Davon zu lernen und die Beispiele einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist die Aufgabe dieses hochdotierten Preises", betont Jäger (zepf). Die Höhe der Preise steht für die Anerkennung des besonderen Engagements und die empirisch bewertete Nachhaltigkeit der Initiativen und Projekte. Die Gewinner des 1. Preises erhalten 10.000 Euro, der 2. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert, für den 3. Preis werden 4.000 € ausgelobt.

Mit den Experten Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Frank Achtenhagen (Göttingen), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rolf Dubs (St. Gallen, Schweiz), Prof. Dr. Ferdinand Eder (Salzburg, Österreich) und PD Dr. Andreas Frey (Bern, Schweiz) wurden renommierte und zugleich international anerkannte Wissenschaftler für die Jury gewonnen, die in den Bereichen Pädagogik und Pädagogische Psychologie eine hohe Expertise besitzen und die für eine hohe Qualität der Ausgezeichneten Sorge tragen.

Der Geschäftsführer der Schülerhilfe, Norbert Milte, erläutert: "Wir möchten mit der erneuten Ausschreibung des Innovationspreises gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und einen Beitrag zur Fortentwicklung des Bildungssystems leisten. Wie kreativ und innovativ die Leistungen sein können, die im Bildungsbereich erbracht werden, haben die diesjährigen Preisträger eindrucksvoll bewiesen."

Einsendeschluss für die Arbeiten ist der 30. Oktober 2007.

Ausführliche Informationen sind im Internet veröffentlicht:
http://www.deutscher-innovationspreis.de

Ansprechpartner für weitere Fragen ist Prof. Dr. Reinhold S. Jäger vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung ( http://www.zepf.uni-landau.de )
Tel. 06341/906 175
Fax: 06341/906-166
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Bernd Hegen, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Universität Koblenz-Landau, 27.06.2007 
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